Geschichte

Die Uhrmacherfamilie Hüttler - Uhrmacher seit 250 Jahren

Die ersten vier Generationen beschäftigten sich einheitlich mit der Uhrenerzeugung.Die Uhren der Gründungsväter waren ausschließlich Einzelanfertigungen und Kleinstserien für gehobene Ansprüche.

Stanislaus Hüttler I
1874-1957

Franz Klameth
1882-1953

Stanislaus Hüttler II
1898-1994

Er erlernte ursprünglich das Handwerk des Teppichwebers. Nach Beendigung des Ersten Weltkrieges setzte er die langjährige Familientradition fort und begann die Uhrmacherlehre bei seinem Vater. Sein Talent brachte ihm schließlich die Stellung des Werkstättenleiters der damals hoch angesehenen Firma Herz am Wiener Stephansplatz. 1932 wurde er von der Berufsschule der Uhrmacher abengagiert. Der Zweite Weltkrieg führte ihn zur Produktion der Lange Fliegeruhren in Wien. Die Wiener Fliegeruhren erreichten unter seiner technischen Leitung eine bessere Ganggenauigkeit als die aus dem Glashütter Mutterwerk. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges und dem Tod seines Schwiegervaters Klameth übernahm er die Niederlassung in der Linzerstraße und trat der Meisterprüfungskommission in Karlstein bei. Stanislaus Hüttler II blieb seinem geliebten Uhrmacherhandwerk bis zur Pensionierung als Neunzigjähriger treu!

Gerhard Hüttler
geb.1938

Er erlernte das Uhrmacherhandwerk früh in der Uhrmacherfachschule Karlstein und bestand schon mit 18 Jahren die Meisterprüfung. Er ist bis heute der jüngste Absolvent dieser Prüfung geblieben! Die Jahre danach führten ihn zu renommierten Manufakturen wie ETERNA in Gremchen/Schweiz, ZENITH in Le Locle/Schweiz und zu ULYSSE NARDIN in Le Locle, später in Livorno/Italien. Diese Jahre der "Walz" erklären seine Erfahrung im liebevollen Umgang mit komplizierten Uhrwerken. Seit 1963 leitet er den Familienbetrieb in der Auhofstraße 181 in Wien 13 und ist in Sammlerkreisen als Anlaufstelle für aufwendige Reparaturen kostbarer Uhren bekannt.

Peter Hüttler
geb. 1969

Er ging nach erfolgreich bestandener Handelsakademie-Matura wie die meisten seiner Vorfahren bei seinem Vater in die Lehre. Das Familienerbe - die Liebe zu mechanischen Zeitmessern - führte ihn geradlinig zur Meisterprüfung. Gemäß der Familientradition ging auch er auf die "Walz" und vervollkommnete sein Können in der Schule der Schweizer Armbandindustrie WOSTEP bei Neuchatel. Regelmäßige Seminare bei renommierten Uhrenmanufakturen sorgen für eine "ruhige Hand" selbst bei aufwendigen Uhrenreparaturen.